Sportverein Walddrehna - Saison 09-10

 


Mehr Tore, mehr Karten mehr Zuschauer

Meister FSV Groß Leuthen/Gröditsch Zweiter im Fairplay – Schönwalde Letzter! In der Kreiliga-Saison 2009/2010 hat sich mit dem FSV Groß Leuthen die Mannschaft den Titel gesichert, die schon vor Beginn als Topfavorit gehandelt wurde. Dabei war das Spieljahr spannend bis zum letzten Spieltag, als sowohl der Auf- als auch der Abstieg entschieden wurde.

Eine alte Fußballerweisheit sagt: Mit einem guten Angriff gewinnt man Spiele, mit einer guten Abwehr gewinnt man Meisterschaften. Der FSV Groß Leuthen hatte weder die beste Abwehr, die hatte der Dritte Wacker Schönwalde mit 29 Gegentoren, noch den besten Angriff (Luckau, 91 Tore). Trotzdem holte sich die Mannschaft um Kapitän C.Reinhardt den Titel. Leuthen/Gröditsch stellte dagegen die beste Auswärtsmannschaft und hatte auch zu Hause die gleiche Punkteausbeute wie das beste Heimteam Luckau. Die Berstestädter waren dann auch der härteste Konkurrent. Luckau kassierte letztlich eine Niederlage zu viel. So blieb die junge Truppe zwischen dem sechsten und achten Spieltag punktlos. Schönwalde, zur Halbzeit noch punktgleich mit dem Primus, ließ in der Rückrunde zu viele Zähler liegen und landete auf Rang drei. Überraschungsmannschaft der zweiten Serie wurde der Aufsteiger Raddusch, der punktgleich mit dem meister zweitbeste Rückrunden-Mannschaft wurde. Auch in Tabellenkeller fiel die Entscheidung erst am letzten Spieltag. Der SV Walddrehna stand allerdings schon früher als Absteiger fest. Mit dem schlechtesten Sturm (32), der durchlässigsten Defensive (90) und als schlechtestes Heimteam waren sieben Punkte in der Rückrunde zu wenig für den Klassenerhalt. Der Pokalsieger der Saison 2008/2009, Eintr. Wittmannsdorf, scheiterte letztlich an der miesen Auswärtsbilanz. Als einziges Team blieben die Schützlinge von B. Kienitz in der Fremde ohne Punktgewinn. 747 Tore (Vorjahr 709) wurden in der abgelaufenen Spielzeit erzielt. Die meisten Treffer fielen in der Partie Raddusch gegen Leuthen (8:4) Auffallend war auch, das für den Fußball eher ungewöhnliche Ergebnisse von 5:3 viermal zustande kam.
Bester Torschütze wurde M.Hadzic von Luckau (25 Treffer), vor L.Konzack (Raddusch,19) und M.Schütz (Raddusch, 17). J.Handt (Missen), M.Kölling (Luckau). R.Margraff (Wittmannsdorf) und H.Henke (Leuthen) trafen 16-mal.

Neun Spieler immer dabei!

413 Spieler ( Vorjahr 399) wurden in der Kreisliga von ihren Übungsleitern eingesetzt. Alle Spiele ihrer Mannschaft bestritten neun Akteure. Neben den Torhütern G.Handt (Missen) und C.Mrose (Duben) waren das:  C.Reinhardt (Leuthen), M.Merisiovsky (Beuchow), T.Krause und M.Kölling (beide Luckau), E.Hille (Schönwalde), R.Margraff (Wittmannsdorf) und Sören Büssing (Walddrehna). Am meisten Akteure benötigte die Reserve von Lübben (41), gefolgt von Vetschau II und Schönwalde, die 38 Spieler einsetzten. Mit nur 22 Kickern kam der FSV Kaden/Duben aus, einen mehr benötigte Luckau und Raddusch. Die jüngste Mannschaft der Kreisliga hatte der Vizemeister aus Luckau am Start (22,4Jahre), vor der SG Gießmannsdorf (24,2) und Pokalsieger Lok Calau (24,8). Das älteste team besaß Vetschau II (30,9).
29 Schiedsrichter pfiffen die 182 Spiele der Kreisliga. Die meisten Einsätze hatte G.Jammasch, der 17 Partien leitete. Die Referees zeigten insgesamt 711 Karte (Vorjahr 705). Darunter waren 670 Gelbe (658), 23 Gelb/Rote (32) sowie 18 Rote Kartons (15). Hauptsünder war einer der ihren. T.Lopper, der selbst Schiri ist, führte die Liste der unfairsten Spieler an. Er sah sieben Gelbe, eine gelb/Rote und eine Rote Karte (29 Strafpunkte). Einen Punkt weniger sammelte M.Wrobel von der SG Gießmannsdorf (4/2/1,28).

In der Fairplay-Wertung triumphierte Vetschau II (67Pkt.), vor dem Meister Leuthen (78) und Lübben II (94). Am Ende standen Gießmannsdorf (150). Duben (172) und Schönwalde /180).

Insgesamt 13728 Zuschauer (Vorjahr 12377) pilgerten auf die Sportplätze der Kreisliga. Das ergab einen Besucherdurchschnitt von 75,42 (68,01) je Partie. Am meisten Fans lockte Aufsteiger Raddusch auf seine Anlage (117).gefolgt von der SG Gießmannsdorf (102). Die wenigsten Anhänger hatten wie immer die Reservemannschaften. Lübben II kam auf 38 Zuschauer im Durchschnitt. Vetschau II sogar nur auf 33,31.





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